Boca do Inferno ist eine Meeresschlucht an der Küste westlich der Stadt Cascais, die dort entstand, wo das Dach einer vom Atlantik ausgewaschenen Höhle einstürzte und eine offene Höhlung mit einem natürlichen Bogen hinterließ. Der Name bedeutet Höllenmund und bezieht sich auf die Wucht der Wellen im Inneren der Schlucht bei stürmischem Wetter.
Der Ort liegt an der Küstenstraße zwischen Cascais und Guincho, direkt neben den Klippen des Atlantiks.
Sehenswürdigkeiten an der Boca do Inferno
- Schlucht und Bogen: Die Wellen dringen in die eingestürzte Höhle ein und brechen sich an ihren Wänden. Aussichtsplattformen blicken hinab in die Höhlung und durch den Bogen auf das Meer hinaus.
- Klippen: Die Kalksteinfelsen auf beiden Seiten der Schlucht, die vom Meer abgenutzt wurden.
- Crowley-Gedenktafel: Eine Tafel erinnert an den September 1930, als der englische Okkultist Aleister Crowley hier mit Hilfe des portugiesischen Dichters Fernando Pessoa sein eigenes Verschwinden inszenierte und einige Wochen später in Berlin wieder auftauchte.
Besuch der Boca do Inferno
- Zugang: Der Ort liegt direkt an der Küstenstraße, mit freiem Zugang und gepflasterten Wegen zu den Aussichtspunkten.
- Beste Bedingungen: Die Wellen zeigen bei Winterstürmen und bei Flut die größte Kraft.
- Sicherheit: Die Klippenränder sind stellenweise nicht geschützt, weshalb Besucher auf den Wegen und Plattformen bleiben.
- In der Nähe: Die Küstenstraße nach Guincho führt von der Boca do Inferno nach Westen und Norden weiter.
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